26.05.2010

Über 600 Besucher auf der ersten Email-Expo

Aufbruchstimmung

Am 19. Mai fand die erste Email-Expo in Frankfurt statt. Über 600 Besucher informierten sich über die aktuellen Trends und Herausforderungen des immergrünen Online-Marketing-Instruments.

Aufbruchstimmung als ob es sich um eine Social-Media-Messe handelte: So war der erste Eindruck von der ersten Email-Expo, die am 19. Mai in Frankfurt stattfand und über 600 Besucher anzog. Und der Vergleich ist gar nicht so schlecht, denn seit einiger Zeit kommt ein beträchlicher Teil des E-Mail-Aufkommens aus sozialen Netzwerken. Dies ist auch der Grund, warum E-Mails bzw. E-Mail-Marketing nicht von Social Media abgelöst werden wird, so der Tenor der Fachleute.

Dazu passt auch, dass Verabredungen weiterhin der wichtigste Gegenstand von E-Mail-Kommunikation sind, wie beim Vortrag von Microsoft gezeigt wurde. Dies mag zudem der Grund sein, warum Mit-Initiator Torsten Schwarz sagte: "Der Markt sei reif für die Emanzipation des E-Mail-Marketing." Und das, obwohl dieses Marketing-Instrument so alt ist wie das Netz selbst.

Harald Fortmann wies dabei auf einen sehr wichtigen Umstand hin: 25 Prozent der Erfolgs einer Kampagne resultieren aus der Kampagne selbst, 75 Prozent aus der dazugehörigen Website. Und hier gibt es einiges zu verbessern, wie der Vortrag von E-Result belegte, der sich mit der optimalen Seitengestaltung beschäftigte.

Auch das Thema Mobile wurde natürlich berücksichtigt, zumal immer mehr E-Mails auf den unterschiedlichsten mobilen Endgeräten gelesen werden. Hier gewährte Uwe-Michael Sinn von Rabbit Emarketing einen Blick ins Nähkästchen der technischen und konzeptionellen Herausforderungen. Um es dann doch auf einen einfachen, augenzwinkernden Nenner zu bringen: "Der Call-to-Action-Button kann nicht groß genug sein."

Auf fast so viel Interesse stieß auch der Vortrag von Christian Schmoll, Anwalt bei Ecircle. Zum Abschluss der Veranstaltung, die im Forum der Messe Frankfurt stattfand, stellte Torsten Schwarz noch die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage vor: Bereits intensiv eingesetzt werden Personalisierung, Analytics sowie Maßnahmen zur Optimierung der Zustellbarkeit. Wobei Personalisierung eher ein B2B-Thema ist, während die anderen Topics eher im B2C-Bereich eine Rolle spielen.

Richtig spannend wird's beim Blick in die Zukunft: Ganz oben auf der Agenda der Befragten stehen Leadgenerierung und Testing. (Noch) kein Thema sind Mobile, Video und Lifecycle-Ansätze, wie sie auch von einigen Ausstellern exponiert präsentiert wurden.

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